STEFAN STRASEK

ganz persönlich 

 

Interview von M. Mayboeck 

WIE SIND SIE AUF PRIVATE FINE DINING GEKOMMEN?

WAS WAR DER ZÜNDENDE MOMENT DAZU?

Ich möchte das Restaurant den Menschen, die es wertschätzen, nach Hause bringen. Es ist quasi eine Marktlücke. Einen zündenden Moment gab es in diesem Sinne nicht. Ich dachte mir, für die Gäste sollte es immer so bequem wie möglich sein und das ist in einem Restaurant einfach nicht der Fall.

Zudem gab es Ärgernisse über diverse Restaurants, wo das kulinarische Verständnis fehlt und wo viel geschummelt wird. Zum Beispiel preisen sie Produkte mit Regionalität an, die es aber gar nicht sind. Restaurants, die glauben, dass sie alles besser wissen und wo billige Produkte teuer verkauft werden. Leider denken viele nurmehr wirtschaftlich, was dazu führt, dass die persönliche Note völlig verloren geht.

SIE WAREN BEREITS IN VIELEN LÄNDERN ALS KOCH TÄTIG. WO HAT ES IHNEN AM BESTEN GEFALLEN BZW. WO KONNTEN SIE AM MEISTEN ERFAHRUNG SAMMELN? WO WAR IHRE BESTE ZEIT? 

In jeder Küche – egal in welchem Land – konnte ich verschiedene Erfahrungen sammeln. Teilweise wird einem das auch erst im Nachhinein bewusst. Also unbewusst nimmt man immer etwas mit. Genau so wie ich von meinen Chefs und Mitarbeitern viel lernen konnte, genau so konnte ich auch viel aus den zwischenmenschlichen Beziehungen schöpfen. In England gibt es diesen extremen französischen Einfluss. Die Engländer selbst haben ja nicht wirklich eine Küche. Sie legen zwar viele Disziplin an den Tag, doch die Leidenschaft fehlt dafür. 

Die Gäste sind je nach Land ebenfalls verschieden. Es herrschen viele verschiedene Kulturen und, oder auch gerade deswegen variieren die Essensvorlieben der Menschen. Gutes Essen bringt die Leute zusammen. Egal ob die Person offen, oder konservativ ist. Ein gutes Preis-Leistungsverhältnis soll den Menschen geboten werden und das wird auch erwartet.

WAS IST IHNEN BESONDERS WICHTIG, WENN ES UM DIE PLANUNG, VORBEREITUNG UND UMSETZUNG EINES AUFTRAGES GEHT?

Die Persönlichkeit ist mir sehr wichtig. Ich möchte ein ordentliches Kennenlernen bei einem netten Erstgespräch. Ich bin kein großer Fan von langwierigem Schriftverkehr vorab, deswegen versuche ich das auch zu vermeiden. Je mehr persönlich über den Tisch geht, desto besser.

Ich will meinen Kunden das Rundum-sorglos-Paket bieten können und ihnen so viel Arbeit wie möglich abnehmen. Da ist es wichtig, dass ich die Kundschaft kennen lerne.

HERR STRASEK, SIE SIND PRIVAT SICHER AUCH ÖFTER DER GASTGEBER. AUF WAS LEGEN SIE DANN BESONDERS WERT?

Ich mag es gerne mit Freunden zu essen. Eine nette Gesellschaft, ein gemütliches Ambiente, gutes Essen und dazu ein passender Wein. Alles Rundherum muss eins ergeben. Da spielt das Essen selbst oft eine gar keine so große Rolle.

 

WIE SIEHT DER PERFEKTE ABEND BEI FREUNDEN AUS? WAS DARF AUF KEINEN FALL FEHLEN?

Nette (und hungrige) Gäste!

 

WIE WICHTIG IST DER ORT FÜR SIE, FÜR EINEN GELUNGENEN ABEND UND DIE WOHLFÜHLATMOSPHÄRE?

In einem Restaurant sollte die Stimmung, die Sesselstellung und das Licht passen. Grundsätzlich aber finde ich auch hier wieder, dass es mehr ausschlaggebend ist mit wem, und weniger wo man isst. Reise ich in ein anderes Land, dann passe ich mich gerne an die Essenskultur der dort lebenden Menschen an. Sprich, ich probiere die Speisen, die in diesem Land üblich sind, um das Land, die Bevölkerung und die Kultur kennen zu lernen. Was das betrifft, bin ich sehr offen und weniger heimatverbunden.

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Mein Lieblingsgewürz ist tatsächlich Meersalz. Es ist ein echtes Küchentalent.

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